Die sibirische Katze |
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Sibirische Katzen • Siberian cats • Chats sibériens • Sibirische Katzen • Siberian cats |
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Herkunft
Es wird angenommen, dass die sibirische Katze aus einer Kreuzung zwischen der europäischen Katze und der Wildkatze der sibirischen Wälder hervorgegangen ist. Da sie sich ohne menschlichen Einfluss entwickelte, gehört sie zu den so genannten „natürlichen Rassen“. Urkundlich erwähnt wurde die sibirische Katze bereits vor über 1000 Jahren. Sie wurde über Jahrhunderte vor allem als Mäusejägerin sehr geschätzt. Erst Ende der 70er Jahre jedoch begann man in Russland planmässig mit ihr zu züchten und 1987 brachten Aussiedler das erste Pärchen nach Deutschland.
Erscheinungsbild
Ihr Erscheinungsbild verdankt sie dem extremen Klima ihrer Heimat, dem sibirischen Teil Russlands und der Ukraine, wo sie Sibirskaya Koschka genannt wird.
Sie besitzt einen kräftigen Körperbau und Dank ihrer gut ausgebildeten Muskeln verfügt sie über eine aussergewöhnliche Sprungkraft. Ihr halblanges Fell ist doppellagig und besteht aus Wasser abweisendem Deckhaar an Rücken, Flanken und Schwanz. Die dichte Unterwolle an den „Höschen“ und der Bauchunterseite schützt sie im Winter vor Kälte, im Sommer hingegen trägt sie nur feine Unterwolle. Ihr Fell ist nicht filzend und ein wöchentliches Kämmen oder Bürsten genügt in der Regel. Typische Merkmale sind ihr buschiger Schwanz, die Luchspinsel an den Ohren, sowie die Schneeschuhe (Fellbüschel) unter den Pfoten, die ein Einsinken im Schnee verhindern sollen.
Charakter
Als menschenbezogen, anhänglich, sanft, liebenswürdig, aber auch lebhaft, temperamentvoll, mutig und klug werden die sibirischen Katzen beschrieben.
Ihr ausgeprägtes Sozialverhalten macht sie zu einer idealen Familienkatze und sie ist jederzeit für Spiele zu haben. Eine besondere Vorliebe zeigt sie für Wasser, sei es in der Badewanne, im Spültrog oder beim Blumen giessen. Klettern ist bei manchen geradezu eine Leidenschaft, daher sollte ein grosser Kratzpfosten in ihrem Heim nicht fehlen.
Allergien
Einen besonderen Hinweis verdient die Tatsache, dass die sibirische Katze sehr wenig des Proteins FEL D1 besitzt, welches bei den meisten Menschen, die allergisch auf Katzen reagieren, dazu den Ausschlag gibt. Wieviel dieses Proteins jedoch im Urin, im Speichel und in den Hormondrüsen der einzelnen Katze vorkommt, ist abhängig davon, ob es sich um eine unkastrierte, eine kastrierte eine männliche oder eine weibliche Katze handelt. Keinen Einfluss hat jedoch die Fellfarbe.
Obwohl viele Menschen mit einer Katzenallergie nicht auf ihre eigene sibirische Katze reagieren, heisst das nicht, dass dies für jedermann gilt. Es ist auf jeden Fall empfehlenswert für Käufer mit einer Katzenallergie, eine, allenfalls mehrere Zuchten zu besuchen. Danach kann die Toleranz zur Allergie festgestellt werden.